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5-Sterne und ein Pfötchen: das Katzenhotel.

Über neun Millionen Katzen leben unter deutschen Dächern: sie schnurren, spielen und erfreuen ihren Besitzer bzw. ihre Besitzerin. Nur – wenn „Herrchen“ oder „Frauchen“ für einige Tage verreisen müssen, kann das geliebte Samtpfötchen auf keinen Fall alleine daheim bleiben. Katzen lieben es zwar, auch mal als Einzelgänger unterwegs zu sein – doch wer mehrere Tage verreist, der sollte die Möglichkeit nutzen, sein Haustier in einem Katzenhotel unterbringen zu können. Denn: hier werden sie artgerecht und liebevoll versorgt – zu dem stehen den kleinen Tiergästen in der Regel verschiedene Räumlichkeiten zur Verfügung. Je nach Lust und Laune können sie alleine oder in der Gemeinschaft untergebracht werden. Übrigens: einige Katzenhotels bieten den kleinen Stubentigern u.a. einen (umzäunten) Außenbereich an, in dem sie ausgiebig herumtollen und Spaß haben können. Ganz wichtig ist auch, dass die Tiere möglichst von geschultem Hotelpersonal beaufsichtigt und beschäftigt werden. Ganz klar, dass hier möglichst viele Ecken, Höhlen, Kratz- oder auch Naturkletterbäume zu finden sein sollten. Schließlich machen sich gerade die Katzen gerne auf Erkundungstour, um das neue Revier auch genauestens auskundschaften zu können. Wer seinen Liebling für einige Tage (oder länger) in einem Katzenhotel unterbringen möchte, der sollte sich dieses möglichst selbst im Vorfeld ansehen. Nur so können wirklich alle Annehmlichkeiten, die den Tieren jeweils geboten werden, von Herrchen/Frauchen gesehen und auch „abgenommen“ werden (genauso verhält es sich natürlich mit den Dingen, die individuell nicht gefallen).

Für verwöhnte „Mäuse“: das Katzenhotel.

Da immer mehr Hauskatzen im eigenen Heim regelmäßig nach draußen dürfen, bieten einige Katzenhotels ihren tierischen Gästen die verschiedensten Freiluftbereiche an. Hier können kleine „Entdeckungsreisen“ unternommen werden – außerdem lässt es sich wunderbar mit den anderen Katzen spielen. Und wer davon genug hat, der ruht sich einfach aus, lässt sich die Sonne auf seinen Pelz scheinen und kann endlich einmal alle „vier Pfötchen“ von sich strecken. Das Katzenleben kann doch so schön sein, oder!? Übrigens – auch die gewohnten Schmusestündchen müssen in dieser Zeit nicht zu kurz kommen. Wer mag, der kann sich in vielen Katzenhotels von den Mitarbeitern streicheln lassen und mit ihnen ausgiebig kuscheln – und das auch gerne jeden Tag aufs Neue. Tipp: im Internet finden sich zu vielen Katzenhotels Erfahrungsberichte und Anmerkungen von Kunden, die ihren Stubentiger schon einmal in einem der vielen Tierpensionen und Hotels untergebracht haben. Oftmals sind diese Berichte detailliert und mit großer Mühe geschrieben: hier sind die Vor- und auch mögliche Nachteile „unter die Lupe“ genommen worden! Gute Katzenhotels bieten den tierischen Gästen die unterschiedlichsten Raumangebote an. Hier können sie sich ihren eigenen Lieblingsplatz aussuchen – und während sich die etwas ruhigeren Tiere in ihre Schlafhöhle zurückziehen, erobern die lebhafteren Stubentiger die Kletter- und Spielgerüste und erhöhten Liegeplätze. Und sollte einer der tierischen Gäste während seines Aufenthaltes einmal krank werden, ist natürlich dafür gesorgt, dass der kleine Patient schnellstens tierärztlich behandelt werden kann (deshalb Impfpass einstecken). Tipp: bevor es ins Katzenhotel geht, sollte z.B. das gewohnte Deckchen oder auch Spielzeug in den „Reisekoffer“ des Haustieres gepackt werden.

Vollpension im Paradies: das Katzenhotel.

Immer wieder befürchten einige Katzenliebhaber, dass ihr(e) Haustier(e) sie nach dem Urlaub nicht mehr wiedererkennen könnte(n). Wer allerdings Erfahrungen mit den Samtpfötchen gemacht hat, der weiß, dass Katzen ein „Elefantengedächtnis“ haben. Und das heißt, dass sie so gut wie nichts vergessen! Es passiert jedoch immer wieder, dass die Stubentiger nach dem Aufenthalt in einem Katzenhotel „eingeschnappt“ sind und ihr Herrchen oder Frauchen gleich für mehrere Tage völlig ignorieren. Doch das geht auch wieder vorbei, versprochen! Ein weiterer Punkt sollte ebenfalls im Vorfeld Beachtung finden: bei ansteckenden Krankheiten bleiben die Türen der Katzenhotels geschlossen. Zu dem ist es wichtig, dass die Haustiere geimpft, entwurmt und frei von Parasiten sind. Selbstverständlich werden sie mit reichlich Frischwasser und dem gewohnten Nass- bzw. Trockenfutter während ihres Hotelaufenthaltes versorgt. Falls sich eine Katze auf „Diät“ befindet, sollte dies unbedingt angemeldet werden – so kann auch darauf Rücksicht genommen werden. Ebenfalls wichtig: viele Pensionen nehmen nur die Kater auf, die kastriert sind. Sollte der kleine Liebling regelmäßig Medikamente benötigen, gehören diese ebenfalls ins „Reisegepäck“ (mit Dosierungsangabe). Zu dem ist es für mögliche Notfälle ratsam, im Katzenhotel die Urlaubsadresse und die dazugehörige Telefonnummer zu hinterlassen. Außerdem empfehlenswert: eine Haftpflichtversicherung für die Miezekatze (diese ist in der privaten Haftpflichtversicherung enthalten) – so kann eigentlich gar nichts mehr „schiefgehen“. Tipp: viele Katzenhotels präsentieren sich ausgiebig und informativ im Internet und zeigen auf vielen Fotos und Bildern, wie das „Urlaubsparadies“ aussieht und gestaltet worden ist. Hier lässt sich ein guter erster Eindruck gewinnen!

Hier eine Schnellübersicht der Tipps:

  • geschultes Hotelpersonal ist Voraussetzung
  • schauen Sie nach Erfahrungsberichten
  • immer den Impfpass mitgeben
  • Lieblingsdecke oder Spielzeug mitgeben
  • Ihre Katzen vorher impfen und entwurmen
  • Ihre Katze muss frei von Parasitin sein
  • Medikamente (wenn nötig) mitgeben
  • Urlaubsadresse und Telefonnummer hinterlassen